Gelnhäuser Neue Zeitung vom 29.01.2018 - Unsere Bilder von Typisch Frau findet ihr hier.

Wächtersbach (stp). Glückliche Ehen, Tanzen, Liebe und jede Menge Probleme mit Männern – die Sitzung des Wächtersbacher Carnevalvereins (WCV) war gespickt mit Themen, die zum Motto „Typisch Frau“ passten. Die zahllosen Narren in ihren kunterbunten Kostümen erwartete ein erfrischender Abend auf hohem Niveau. Sie lernten etwas über kleine Würstchen, kurze Zündschnüre und Tattoos auf Oberschenkeln. Dazu gaben sich gleich sechs einfallsreiche Männerballett-Formationen die Ehre.

Der große Saal in der ausverkauften Heinrich-Heldmann-Halle war passend zum Anlass geschmückt und die Stimmung war von Anfang an prächtig. Dazu trug auch die beliebte heimische Partyband WKKW aus Hesseldorf bei, die der Veranstaltung musikalisches Leben einhauchte. Nicky Kailing alias Martha Pfahl erzählte während seiner Begrüßung, dass man in diesem Jahr das Licht anlassen müsse. Dies sei eine Anforderung des Ordnungsamtes gewesen. Wie er scherzhaft bemerkte, habe man im vergangenen Jahr im Dunkeln zu viel „rumgefummelt“.

Im Anschluss eröffneten Julian Trageser und Björn Reus von den Kloppern aus Somborn als Blues Brothers die Darbietungen in der närrischen WCV-Arena des Bürgerhauses. Mit ihren mitreißenden Nummern zogen sie das Publikum gekonnt auf ihre Seite.

Das Männerballett der Schelme

aus Gelnhausen präsentierte den Tanz „G-Town-Funk“. Die Männer glänzten gleich beim Intro mit ihren schwarzen Umhängen und weißen Boxhandschuhen, während passend dazu das Lied „Eye Of The Tiger“ erklang. Im folgenden Beitrag wurde zwar nicht getanzt, aber der Vortrag der alten Schachtel aus der Rhön, Elvira Klüber, verschaffte dem närrischen Volk auch keine Erholungspause. Sie ging schonungslos mit ihrem Gewicht und ihrer Figur ins Gericht. Dabei blieb bei den Gästen kein Auge trocken. „Wenn eines Tages die Auferstehung des Fleisches auf dem Programm steht, kann ich auch gleich liegenbleiben.“ Ein Brüller jagte den nächsten.

Mit ihrem Mann Siegfried sei sie schon 42 Jahre verheiratet, berichtete Klüber. Trotz aller Sticheleien sei die Ehe glücklich. Wenn ihr Mann wieder einmal über ihre Figur herzieht, hat sie stets einen gezielten Konter parat. Einmal behauptete Siegfried von sich, dass er wie 100 Kilogramm Dynamit sei. Daraufhin meinte sie zu ihm, dass ihr diese Tatsache auch nichts nütze – weil seine Zündschnur zu kurz sei. Als ihre größte Feindin bezeichnete Klüber die Waage.

Zwar habe sie diese in die hinterste Ecke des Badezimmers verfrachtet, dennoch fühle sie sich von ihr beobachtet. Zu Klübers Verabschiedung erzählte Kailing ihr noch einen Witz: „Was ist 15 Meter lang und riecht nach Presskopp? Der Schulbus aus‘m Jossgrund.“

Das Männerballett der Klopper aus Somborn war ein echter Hingucker. Anschließend gehörte die Bühne dem Ehepaar Siegbert und Marie Schöpplöffel von den „Haselnüss“ aus Altenhaßlau. Ein Knaller jagte den nächsten und das Publikum kringelte sich vor Lachen. Sie sagte: „Siegbert, ich kann net schlafe.“ Er erwiderte: „Ich wusste, das Böse schläft nie.“ Mit einem weiteren spitzzüngigen Schlagabtausch wie „Du bist von allen Blöden das Maskottchen“, „Du könntest Dir mal wieder Deine Beine rasieren“ und „Meinste etwa, wegen Deinem kleinen Würstchen werfe ich extra meinen Grill an“ strapazierten sie schonungslos die Lachmuskeln der närrischen Gäste.

Es folgte ein Feuerwerk von interessanten Erkenntnissen. So meinte sie: „Das Einzige, das in unserem Schlafzimmer auf Sex eingestellt ist, ist der Wecker.“ Sie wunderte sich auch über die merkwürdige Tätowierung einer Muschel auf dem Oberschenkel ihrer Nachbarin Britt. Er hatte dazu eine einleuchtende Erklärung: „Da kannste das Ohr dranhalten und dann kannste das Meer riechen.“ Als Siegbert seiner Marie etwas aus der Küche holen sollte, frage er diese: „Wie heißt das Zauberwort?“ Sie antwortete entschlossen: „Scheidungsanwalt!“

Der Auftritt von Margot und der „Dande“ aus Katholisch Willenroth behandelte Themen rund um das Tanzen. Die beiden brillierten mit ihren geschmackvollen Kostümen. Dazu beklagten sie, dass zu wenige Männer zum Tanzen zur Verfügung stehen würden. Deswegen halfen sich die beiden leidenschaftlichen Tänzerinnen mit als Männer verkleideten Stühlen aus, die als Tanzpartner herhalten mussten. Das Publikum belohnte die kreative Szene mit großem Beifall.

Auch das Männerballett der Viktoria Bad Orb, die „Schicki Mickeys“, Gardemajor Marcel Lipphardt vom Turnverein Sterbfritz, das Männerballett der „Schlabbedabber“ aus Aufenau, Daphne de Luxe, das Männerballett vom WCV sowie Martha Pfahl sorgten für glänzende Unterhaltung.

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