Vereinsausflug 2015

Ein Rundschreiben an alle Mitglieder und Freunde des WCV vom Mai 2015 lautete in etwa wie folgt:
“Der diesjährige WCV-Ausflug geht nach Forchheim/Kellerwald.

Samstag, 29.August.2015

-    8:00 Abfahrt am WCV-Casino
-    12:00 Uhr Check-In im Hotel Plaza, Forchheim
-    15:00 Führung durch die Forchheimer Unterwelt
-    17:00 Fahrt zum Kellerwald
-    23:00 Uhr Rückfahrt zum Hotel

Sonntag 30. August 2015

-    11:00  Schifffahrt auf dem Main von Schweinfurt nach Volkach
-    … usw.
…….. “

Da ich sowohl Freund als auch Mitglied des WCV bin, erhielt ich ebenfalls besagte Einladung und fing sofort an zu googeln, da mein geografisches Schulwissen insbesondere über Forchheim und Kellerwald bereits sehr lückenhaft war.
Die Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten:

Forchheim: Die Stadt Forchheim ist eine Große Kreisstadt im Süden des nordbayerischen Regierungsbezirks Oberfranken am Main-Donau-Kanal (Quelle Wikipedia).

Kellerwald: Der Kellerwald, ein Mittelgebirge, erstreckt sich in Nordhessen im Landkreis Waldeck-Frankenberg und im Schwalm-Eder-Kreis (Quelle Wikipedia).

Ich begann mir große Sorgen zu machen, wie wegen der großen Entfernungen zwischen Forchheim und Kellerwald der Zeitplan eingehalten werden kann.
Hätte ich nur gleich den Wikipedia-Artikel über Forchheim vollständig gelesen, dann hätte ich gelernt: “Der Forchheimer Kellerwald, eine ausgedehnte Waldfläche mit Felsenkellern, die als Bierlager dienen, befindet sich im östlichen Teil Forchheims.“

Nun war ich beruhigt, der Widerspruch zwischen geografischer Entfernung und Zeitplan war gelöst und das Ausflugswochenende konnte kommen.

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Das Wetter war natürlich fantastisch, der Bus mit 40 Ausflüglern war gut gefüllt. Nach zwei Stunden wurde bereits der erste Stopp eingelegt und auf einem Parkplatz wurde ein wunderbares rustikales Buffet aufgebaut. Auch knallten die ersten Sekt- und Kronkorken, sodass niemand hungerte und dürstete.

 

p1040623 ji 20150901 1340105395Die Stadtführung fand unter dem Schwerpunkthema “Forchheimer Unterwelt“ statt. Anstatt mir jetzt wohlgeformte Sätze über die Führung auszudenken, zitiere ich lieber gleich von der Forchheimer Homepage:
“Die Führung lädt ein in die wehrhafte Vergangenheit der Stadt. Sie zeigt in anschaulicher Weise auf, wie eine befestigte mittelalterliche Stadt verteidigt wurde. Verteidigungstechnik und Festungsbau werden erklärt, sowie die noch vorhandenen Kasematten, die teilweise bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen, gezeigt. Höhepunkt der Führung ist der Besuch der „Roten Mauer“. Hier tauchen wir in die Zeit des 30-jährigen Krieges ein. Hörspiele und Kulisse versetzen den Besucher in die Vergangenheit und lassen die Belagerung durch die Schweden hautnah nachempfinden.“
Eine Forchheimer Anekdote aus der Zeit des 30 jährigen Kriegs, die unsere Stadtführerin erzählte, möchte ich hier noch zusätzlich wiedergeben.

p1040630 20150901 1107874322Die Schweden belagerten die Stadt, konnten sie aber wegen der Befestigungsanlagen nicht einnehmen und wollten Forchheim deswegen aushungern. Da begab es sich, dass ein Forchheimer auf einmal und ganz plötzlich für große Jungs musste und sich nicht anders zu helfen wusste, als sich auf die Stadtmauer zu hocken und Richtung stadtauswärts sein Geschäft zu erledigen.
Die Schweden, die das sahen, waren auf Grund des großen Haufens, der nun vor den Toren der Stadt lag, so beeindruckt, dass sie sagten: „Wenn die Forchheimer noch so große Haufen sch… können, haben die noch Vorräte ohne Ende.“, brachen die Belagerung ab und zogen von dannen. Forchheim wurde nie eingenommen.
Der Forchheimer hatte also unbewusst, aber erfolgreich, seinen Hintern als Pokerface eingesetzt.

 

p1040729 20150901 1804638380Am Abend ging es dann in den (wie man jetzt ja weiß) nahe gelegenen Kellerwald. Hier gibt es nicht nur die bereits erwähnten Bierkeller, sondern über den selben auch mehr als 20 Biergärten. Hier konnten wir Ausflügler der Geselligkeit frönen, was wir auch ausgiebig taten. Bemerkenswert waren übrigens die Preise, eine Maß Bier (0,5 l) kostete überall 2,20 € und eine Weinschorle (0,5 l) 3,50 €.
In den jeweils verschiedenen Ausschänken gab es natürlich auch jeweils eine andere Biersorte und jede dieser Sorten hatte auch ihre ganz eigene Note und Charakter. Mit ein wenig Übung und Ausdauer kann man sicher die verschiedenen Biersorten am Geschmack eindeutig unterscheiden. Ich behaupte, dass dies bei einer Blindverkostung von Warsteiner, Krombacher, Veltins und Öttinger nicht gelingt.

Im Laufe des Abends teilte sich die Gruppe in mehrere Grüppchen, die sich auf die verschiedenen Biergärten verteilten. Gegen 22:00 Uhr fanden sich aber diese Grüppchen fast komplett, als hätte man sich abgesprochen, beim Stäffalakeller wieder. Hier wurde noch mal kräftig Party gefeiert. Die netten und aufgeschlossenen Wirtsleute Susanne und Christian erklärten sehr bald, dass die offizielle Öffnungszeit bis 23:00 Uhr heute nicht gelte und wir bleiben könnten solange wir wollten.
Und dann blieben wir auch solange wir wollten ….


p1040791 20150901 1628470459Am Sonntag Vormittag fuhr uns unser Bus nach Schweinfurt. Dort bestiegen wir einen Ausflugsdampfer, der uns den Main flussaufwärts nach Volkach bringen sollte. Auf dem Schiff wurde eine zünftige Weißwurstvesper gereicht und nach knapp drei Stunden gemütlicher Fahrt erreichten wir Volkach, einen Weinort, wo wir in einem idyllischen Weingarten noch einmal einkehrten.

Auch der schönste Ausflug geht einmal zu Ende. Unser Bus sammelte uns wieder ein und brachte alle wohlbehalten nach Wächtersbach zurück.

 

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dann lass dich mal Freitagabends bei uns im WCV-Casino blicken.
Wir freuen uns auf jedes neue Gesicht.

 

 

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